• slider 001 1
  • slider 001
  • 2020 Parolen
Haushaltsbefragung zur sozialen Erhaltungsverordnung im Untersuchungsgebiet 'Bergmannstraße-Nord' 2026

„Für die Kreuzberger Wohngebiete rund um die Bergmannstr. existiert seit 2003 unter dem Namen 'Bergmannstraße-Nord' eine soziale Erhaltungsverordnung (auch bekannt als 'Milieuschutz').

Das Stadtplanungsamt des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg hat so die Möglichkeit, Modernisierungen von Wohnungen im Gebiet auf ein durchschnittliches Maß zu begrenzen und Luxusmodernisierungen einzudämmen.

Damit eine soziale Erhaltungsverordnung angewendet werden kann, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein: Diese Voraussetzungen sind in regelmäßigen Abständen zu überprüfen, zu beurteilen, ob weiterhin eine soziale Erhaltungsverordnung für das Gebiet zulässig ist. Das Stadtplanungsamt des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg hat die asum GmbH beauftragt, die Überprüfung durchzuführen.“
Soweit aus dem Anschreiben des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg.

Falls ihr das Schreiben bekommen hat — füllt es bitte bis zum 30. September 2026 aus, denn wenn auch das allerdings 'stumpfe Schwert' des Milieuschutzes wegbricht, wird es noch schwieriger die Mieten zu stemmen, Luxusmodernisierungen abzuwenden, Umwandlung in Eigentum zu verhindern und nicht verdrängt zu werden.
Und — in dem Schreiben — liegt auch ein Stadtplan für das Untersuchungsgebiet bei und wir würden eine Erweiterung des bisherigen Erhaltungsgebietes dazu bekommen: rund um die Baerwald- und Blücherstr.

Karte für des Erhaltungsgebiet zum Download

 Eure Stadteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG/ 15.09.2026       

Feed-Back der Diskussionsveranstaltung: „Randbebauung des Tempelhofer -Feldes — nicht mit und nicht gegen uns!

                                 100% THF muss bleiben!“

veranstaltet von der Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREUZBERG in Kooperation mit 100% Tempelhof am 09.09.2026 im Kiezraum

Im Rahmen der Kreuzberger Kiezwoche fand am 09.09.2026 im Kiezraum auf dem sogen. Dragoner Areal eine Informations- und  Diskussionsveranstaltung zu den geplanten Bauplänen auf dem Tempelhofer Feld statt.

Egal ob es sich um die aktuellen Pläne handelt, die Container-Unterkünfte für geflüchtete Menschen im Nordteil des Feldes auszubauen oder um die Verlautbarungen verschiedener Politiker:innen und der Immobilienwirtschaft, dass eine Randbebauung des Feldes „im Sinne Berlins“ unumgänglich sei, sie stoßen wie schon in der Anfangszeit des Feldes nach der Schließung des Flugbetriebs auf viel Unmut und Widerstand bei den Menschen in Berlin.

Die Veranstaltung sollte und wollte aus verschiedenen Perspektiven begründen, warum eine Bebauung des Feldes — welcher Art auch immer — nach wie vor völlig unsinnig und aus historischen, sozialen, ökologischen und stadtplolitischen Gründen abzulehnen ist.

Es gab für die jeweiligen Begründungen unterschiedliche Beiträge verschiedener Referent:innen.

Zwischen den Beiträgen und danach gab es viel Raum für Zwischenfragen und Diskussionen.

Es war ein informativer und kurzweiliger Abend.

In den verschiedenen Beiträgen der Referent:innen und Mitdiskutierenden wurden immer wieder die sozialen, kulturellen und ökologischen Werte und Bedeutungen eines 100%igen Erhalts der Freifläche angeführt. Aber auch aus stadtpolitischer Sicht wurde betont, dass eine Randbebauung die Probleme auf dem Wohnungsmarkt nicht beheben werden, dass Neubau eh nur für die reichere Schichten gebaut wird und es andere Lösungen für bezahlbaren Wohnraum geben muss und gibt.

Interessant und aufmerksam verfolgt wurden dann die beiden kritischen Beiträge aus historischer Perspektive und der Sicht von geflüchteten Menschen.
Die geplanten Container auf der Nordseite des Feldes stehen auf historischem Gelände ehemaliger Zwangsarbeiter:innenlager. Nur ein Bruchteil der Reste dieses Lagers ist bisher ausgegraben und historisch aufgearbeitet worden.

Und hier, auf einem ehemaligen umzäunten Gelände, angelegt um Menschen zu zwingen, für die Rüstungsindustrie zu arbeiten, ist wieder ein umzäuntes Gelände für Menschen geplant, um eine gesellschaftliche Integration dieser zu verhindern.

Interessant war für viele Anwesende an dem Abend, wie wieder einmal unsere Geschichte still und heimlich quasi „zubetoniert“ werden soll und wie für diese Betonpläne geflüchtete Menschen instrumentalisiert werden, um mit diesen das Votum gegen eine Bebauung des Feldes auszuhebeln.

Und zwar von denjenigen, die oft laut und offen die Abschiebung geflüchteter Menschen begrüßen.

Festgehalten wurde am Ende in der Runde, dass die Historie des Geländes sichtbarer gemacht werden muss, dass Forderungen für die Schließung der Massenunterkünfte für geflüchtete Menschen dort und überall artikuliert werden müssen und wir weiter in verschiedensten Formen für den 100%igen Erhalt der Freifläche kämpfen.

100% THF Bleibt!                            WEM GEHÖRT KREUZBERG, September 2026
Sa 12.09. ab 16 Uhr Sommerfest im Kiezraum und Kiezgarten auf dem Dragonerareal

Liebe Nachbar:innen, liebe im Kiezraum und im Stadtteil aktive und interessierte Menschen,

Wir — die Nutzer:innen des Kiezraums — möchten euch gerne zu unserem verschobenem Sommerfest vom 27.06. jetzt auf den Samstag 12.09. im Kiezraum und Kiezgarten einladen, um dort gemeinsam einen schönen Sommerabend zu genießen.

In entspannter Atmosphäre wollen wir plaudern und feiern, aber auch Zeit und Raum geben für Themen aus dem Stadtteil und Kiezraum-Infos.
Ab 19 Uhr wird es abwechslungsreiche kulturelle Beiträge geben.

Essen, Trinken, Grillen — geht immer! Gerne dürft ihr Getränke, Kuchen, Grillgut beisteuern.

Also dann – wir sehen uns am 12.09. auf dem Sommerfest!

Aktive Kiezraum-Nutzer:innen laden euch ein

Ort: Der Kiezraum/ Kiezgarten liegt auf dem sogen. Dragonerareal, Zugang vom Mehringdamm links an der LPG vorbei und entlang des Zaunes an der Rückseite des Finanzamts.
Mi 09.09. um 19 Uhr: Veranstaltung: Randbebauung des Tempelhofer Feldes — nicht mit und nicht gegen uns!

100% THF muss bleiben!


Diskussionsveranstaltung der Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREIZBERG in Kooperation mit 100% Tempelhof und Archäolog:innen und Weiterenan im Rahmen der Kreuzberger Kiezwoche.

Seit der Schließung des Tempelhofer Flughafens (2008) weckt die grüne Oase Begehrlichkeiten 
bei Bauwirtschaft und Politik — und dies in völliger Ignoranz des Volksentscheids von 2014, als 
knapp 60% der Berliner:innen für den Erhalt des T-Feldes ohne Bebauung stimmten. 
Immer wieder wird die reale Wohnungsnot vorgeschoben um eine Randbebauung als alternativlos 
darzustellen. Als Türöffner dient z.B. die ebenfalls angeblich alternativlose Unterbringung 
geflüchteter Menschen.

Das T-Feld hat einen hohen Erholungswert

Es wird jährlich von mehr als 3 Millionen Menschen zur Erholung, Sport, Spaß und Spiel von Jung bis Alt genutzt.

Das T-Feld hat einen hohen ökologischen Wert

Das Tempelhofer Feld mit rund 300 ha Fläche ist eine der größten innerstädtischen Freiflächen der Welt. Mit seinen Wiesenflächen als Kaltluftentstehungsgebiet ist es von besonderer Bedeutung für das Stadtklima.
Eine Randbebauung würde den Luftaustausch in den angrenzenden Stadtquartieren dauerhaft negativ beeinflussen. Angesichts der rasanten Klimaerwärmung ist seine Bedeutung für das Stadtklima immer wichtiger.
Zumal die Bebauung in Berlin die Klimaerwärmung i.d.R. weiterhin ignoriert wie u.a. das Beispiel der auf dem Gleisdreieckpark geplanten Türme zeigt.

Am T-Feld werden bezahlbaren Wohnungen entstehen

Wer das glaubt — träume weiter. Wenn wir uns in der Stadt umschauen sehen wir: überall wird neu gebaut; jedoch keine erschwinglichen Wohnungen, sondern überwiegend hochpreisig bzw. Eigentum.
Die geplanten 3-stöckigen Wohncontainer zementieren die Fremdheit zwischen geflüchteten und einheimischen Menschen.
Inklusion kann gut funktionieren, wenn es selbstverständliche Begegnungen im Alltag gibt und geflüchtete Menschen nicht isoliert und unwürdig im Hangar, in Heimen oder in Wohncontainern leben müssen.

Historische Kontinuität im schlechtesten Sinne

Auf dem Teil des Feldes am Columbiadamm lebten von 1940 bis 1945 tausende Männer und Frauen in Baracken, die als Zwangsarbeiter:innen Rüstungsmaterial herstellen mussten. Ein Erinnerungsort sollte wohl anders aussehen.

Lasst uns ihnen gemeinsam in die Suppe spucken, damit 100% Tempelhof für alle bleibt!

Stadtteilinitiative WEM GEHÖRT KREIZBERG

Ort: auf dem sog. Dragoner Areal (hinter dem Finanzamt), Kreuzberg

Flyer zum Download.
Geschichte und Zukunft im Chamissokiez: Die Keller der Bockbrauerei — auf Spurensuche am 27. Juni 2026 um 15 Uhr

Dazu lädt die "Kiez aktiv: Bockbrauerei"ein:

Bockbrauerei KellerIm Chamissokiez in Kreuzberg nutzte die Firma Telefunken während der Jahre 1944/45 die weitläufigen Kellergewölbe der Bockbrauerei für das Rüstungsprojekt "Lore 2". Beim Bau dieser Anlage mußten Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge Zwangs-arbeit leisten. Der Historiker Thomas Irmer und Denkmalschützer Bernhard Kohlenbach führen durch die erhaltenen Gewölbe.Die beiden begleiten Sie auf einer spannenden Spurensuche. Wie können die Erinnerung an die Geschichte und neue Nutzungen miteinander verbunden werden?

Treffpunkt: Schranke zur Auffahrt der Fidicinstrasse 3

Vorherige Anmeldung wegen begrenzter Platzzahl unbedingt erforderlich bis zum 24.06. unter: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Veranstaltende: KiezAktiv:Bockbrauerei
MI 22.04.2026 um 18:30 Uhr Film: Feldliebe

Die Initiative 100% Tempelhofer Feld e.V. und WEM GEHÖRT KREUZBERG laden ein zu dem Film Feldliebe (Dokumentan von Mehrwertvoll e.V.)

Ort: Kiezraum auf dem sog. Dragoner Areal (Zugang zwischen LPG und Finanzamt), U-Bahn: Mehringdamm

Weitere Infos zu 100% Tempelhofer Feldwww.thf100.de
 
2026 04 22 Feldliebe Dragonerarreal
08.04.2026 Heimstaden: Mietendeckel — wenn nicht von oben, dann eben von unten

Solange Regierungen und Parlamente uns Mieter:innen vor Konzernen wie Heimstaden nicht wirksam schützen, machen wir unseren Mietendeckel eben selbst und senken massenhaft die Miete.

Im Rahmen der globalen Housing Action Days haben wir eine große Flyerkampagne in rund 130 Häusern gestartet, die Heimstaden dem Konzern GMRE / Gabriel International abgekauft hat. Mit den Flyern informieren wir, dass Mietverträge, die noch mit dem Vorbesitzer GMRE / Gabriel International abgeschlossen wurden, ungültige Indexklauseln enthalten – denn diese Klauseln sehen eine einseitig dem Vermieter vorbehaltenen Mietanpassung vor.

Den vollständigen Artikel gegen Indexmietverträge könnt ihr auf der Webseite Stop Heimstaden nachlesen.
Mi 25.02.2026 um 19 Uhr Veranstaltung: Sebstverwaltung von Unten — das Nürnberger Komm — ein Modell für den Kiezraum?2026 02 25 Veranstaltung
Gemeinsam gegen Vermietungsstragegien: Vernetzung von Häusern mit der Hausverwaltung Ernst G. Hachmann GmbH

Ein Wohnhaus in Kreuzberg steht seit der Übernahme durch die Ernst G. Hachmann GmbH unter erheblichem Druck.

Nach Darstellung der Mieter:innen kam es zu einer Reihe von Maßnahmen, die sie als gezielte Entmietung einordnen. Dazu zählen Wohnungsbegehungen unter angegebenen Vorwänden, bei denen Aussagen der Bewohner:innen aufgenommen und teilweise in veränderter Form wiedergegeben wurden und als Grundlage für Abmahnungen dienten.

Insgesamt kam es innerhalb kurzer Zeit zu einer Häufung von Abmahnungen wegen aus Sicht der Betroffenen nichtiger oder konstruierter Gründe, die bei den Mieter:innen zu erheblicher Verunsicherung und Einschüchterung führten. Zudem wurden Überwachungskameras installiert, für die nach Kenntnis der Hausgemeinschaft keine Genehmigung vorlag. Inzwischen wurden Kündigungen ausgesprochen, darunter auch eine Eigenbedarfskündigung.
In zeitlichem Zusammenhang wurde im selben Haus wenige Tage zuvor eine andere Wohnung neu und zu einer höheren Miete vermietet.

Die Hausgemeinschaft organisiert sich nun, um sich gemeinsam gegen das Vorgehen zu wehren und den Austausch mit weiteren betroffenen Häusern zu suchen.

Über die Mail-Adresse der Stadtteilinitiative kann der Kontakt zu den betroffenen Mieter:innen für einen Austausch hergestellt werden.
Meldet euch bei: info(ät)wem-gehoert-kreuzberg.de
Eure Email wird an die Mieter:innen weitergeleitet.

Gemeinsam gegen Entmietung und Verdrängung!

DO 15.01.2026 um 19 Uhr: Einladung für Mieter:innen zu Heimstaden-Nebenkostenabrechnungen

2026 01 Heimstaden

MI 03.12. 2025 um 19 Uhr Film und Diskussion: Beton und Hitze2025 12 03 Betonwahn